Brunnen (Befund 55) mit den Spuren des quadratischen Einbaus (grau)

Martberg 2008 – Grabung im spätkeltischen Handwerkerviertel

Die Ausgrabungen im Heiligtum sind seit einigen Jahren abgeschlossen, einige Siedlungbereiche im Umfeld sind in kleinen Ausschnitten ausgegraben, und ein weiteres „Fenster“ wurde in diesem Jahr geöffnet: nahe des nördlichen Eingangstores waren auf den Äckern des „Männleinfeldes“ (Aufm Eisenberg, Flur 17) seit Jahren reichhaltige Lesefunde bekannt; die geomagnetische Prospektion versprach zudem eine hohe Befunddichte. Um einen näheren Einblick in die spätkeltische Siedlungsstruktur zu bekommen, wurden Ende Juli gezielt zwei Flächen geöffnet. Zu der fast 2000 qm großen nordöstlichen Fläche wurden weitere 400 qm im Winkel der beiden Wege zum Nordtor und – vielleicht ebenfalls eine alte Wegeverbindung – nach Süden zum „Prozessionsweg“ in Richtung Karden.

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