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Abb. 6.  Bronzene Nauheimer Fibel aus Grube 418. Erkennbar sind die feinen Verzierungen, aber auch die durch moderne Düngung stark angegriffene Oberfläche.

Die Stadt der Treverer auf dem Martberg - Die neuesten Ergebnisse der Grabungskampagne 2009

Das DFG-Projekt „Heiligtum und Oppidum auf dem Martberg“ neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu. Auf zehn Jahre konzipiert, wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Abteilung Archäologie Koblenz getragen. Im vorletzten Jahr der Grabungen sah der Plan vor, weitere Siedlungsflächen zu untersuchen, um einen Einblick in die Siedlungsstruktur in verschiedenen Bereichen des Martbergs zu bekommen. Die geomagnetische Prospektion konnte bereits im Vorfeld größere Strukturen und teilweise sogar Hausgrundrisse feststellen; die feineren Details sowie die Datierung können jedoch nur durch eine archäologische Untersuchung geklärt werden. Eine weitere Informationsquelle sind Lesefunde, die seit Jahren akribisch eingemessen und verwaltet werden. Diese beiden unterschiedlichen Daten – Geomagnetik und Lesefunde – sind wichtige Hilfsmittel, um eine Grabungsstelle auszuwählen. Durch die exakten Messdaten ist eine zielgerichtete Ausgrabung möglich.

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